Menü Spiegelgasse Aktuelles

Mittags­menü

Unser Mittagessen wird Ihnen serviert von unserem Kooperationspartner "The Guesthouse Vienna" (Fürichgasse 10, 1010 Wien). Das Menü ändert sich wöchentlich. Sie können die Mahlzeit gleich bei uns in der Bäckerei genießen oder in entsprechenden Behältern mitnehmen.

Von Montag bis Freitag ab 11:30 Uhr & solange der Vorrat reicht, servieren wir Ihnen einen sommerlichen Salat mit Gebäck oder Brot nach Wahl.

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04.02.2020

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Brotkultur.
Social Business.
Ofenbau.

Meine Leidenschaft für Brot lässt mich, Helmut Gragger, so manchen Winkel der Erde erkunden. Brot ist für mich weit mehr als nur ein Lebensmittel. Wir möchten hier tolle Geschichten teilen, die wir auf unseren Reisen rund um Brot und das Handwerk erleben. Ein Brot-Blog der etwas anderen Art.

Bio Krapfen mit Staud's Marmelade - guter Geschmack verbindet

20.02.2020

Unsere flaumigen Bio Krapfen werden seit heuer mit feinster Bio Marillenmarmelade von STAUD’s verfeinert. Schon immer beziehen wir unser Rohstoffe am liebsten direkt aus der Region und kennen alle unsere Produzenten persönlich. Dass uns das heuer auch bei der Bio Marillenmarmelade gelungen ist, freut uns besonders, zumal uns mit dem Traditionsunternehmen STAUD’s nicht nur der gute Geschmack verbindet, sondern auch die Produktion von Lebensmitteln in der Stadt.

Unsere Bio Krapfen backen wir täglich frisch in unserer Backstube am Wiener Vorgartenmarkt im zweiten Bezirk in Wien. Den Teig dafür bereitet unser Bäckermeister Roman immer schon am Vortag zu, damit der Teig ausreichend Zeit zum Gehen hat und seinen einzigartigen, leicht germigen Geschmack entwickelt. Nach der Teigruhe werden die handgeschliffenen Krapfen gebacken und noch leicht warm mit passierter Marillenmarmelade gefüllt.

Seit heuer verwenden wir für die Fülle unserer Bio Krapfen die Bio Marillenmarmelade des Wiener Traditionsunternehmens STAUD's, das für ihre hervorragenden Marmeladen weit über die Landesgrenzen bekannt ist. Der Geschmack der fruchtigen, nicht zu süßen Marmelade hat uns vollends überzeugt. Die Marillen bezieht die Firma STAUD’s vorzugsweise aus Österreich oder von dort, wo sie am besten gedeihen. Zur beliebten Sorte Ungarische Beste kommen noch italienische Marillensorten, die der Bio-Marillen-Cuvee eine südländische Note verleihen. Bewusst gesüßt wird ausschließlich mit heimischem Rübenzucker, natürlich ebenfalls aus biologischem Anbau. Wichtig ist für STAUD’s da wie dort die persönliche Beziehung und langjährige Partnerschaft mit den Bauern, die auf gegenseitigem Respekt beruht. Zum optimalen Reifezustand von Hand geerntet, entfalten die Marillen ihren vollsten Geschmack. Haben sie eine weitere Reise vor sich, werden sie gleich vor Ort schonend tiefgefroren, um nichts von ihrem feinen Aroma und den wertvollen Inhaltsstoffen zu verlieren. In der kleinen Manufaktur in Wien Ottakring treten sie ihren Weg in den großen STAUD’s „Marmeladentopf“ an. Dort werden sie unter Vakuum schonend gerührt und auf maximal 84 Grad Celsius erhitzt.

Doch mit der Firma Staud’s verbindet uns nicht nur der gute Geschmack, sondern auch die Tatsache, dass unsere beiden Unternehmen in der Stadt Lebensmittel produzieren – was immer weniger lebensmittelproduzierende Unternehmen machen. Seit 1883 ist die Firma Staud’s in Wien zuhause: am Brunnenmarkt in Wien Ottakring. An zwei Produktionsstätten im 16. Bezirk (Hubergasse) und im 17. Bezirk (Steinergasse) wird produziert: An einem Standort wird das Obst sortiert und zerteilt, am anderen die Marmelade eingekocht.

Auch wir produzieren seit 2010 mitten in der Stadt. In unseren Backstuben in der Spiegelgasse (1010 Wien) und am Vorgartenmarkt (1020 Wien) wird nicht nur gebacken, sondern vom Teigmischen, Sauerteig-Füttern und Formen jeder einzelne Schritt unseres Brotes gemacht. Wer zuschauen möchte, schaut am besten am Vorgartenmarkt vorbei. Dort kann man unseren Bäckermeister Roman durch das große Glasfenster zusehen, wie er Brot, Salzstangerl und Handsemmerl bäckt – und natürlich unsere Bio Krapfen mit fruchtig-süßer Bio Marillenmarmelade von STAUD’s.

BackMa‘s goes Senegal: wieder ein Meilenstein geschafft.

14.11.2018

BackMa’s international ist ein Projekt der Gragger Social Business GmbH, in dessen Rahmen 2018 drei selbst bewirtschaftete Bäckereien im Senegal in der Peripherie der Städte Dakar, Mʼbour und Saly errichtet werden sollen. Die erste Bäckerei arbeitet bereits und im Juli ging auch die zweite in Betrieb.

Nach vier Monaten, die wir gebraucht haben um die offizielle Registrierung und damit Erlaubnis für die Eröffnung der zweiten Bäckerei zu erhalten (dies war die größte Herausforderung des Projekts), war es im Mai dieses Jahres endlich geschafft: wir durften die zweite von den drei geplanten Bäckereien errichten. Im Mai dieses Jahres begannen wir das Gebäude und den Holzofen aufzubauen und schon im Juli konnten wir mit Produktion und Verkauf beginnen. Das Gragger Team der neuen Bäckerei umfasst 11 Personen, davon sind drei Lehrlinge, die dort ausgebildet werden und drei Bäcker. Es werden derzeit drei Sorten Brot bzw. Süßgebäck produziert und verkauft: Baguette, Schnecken und Brioche.

Unsere senegalesischen Filialen sollen jeweils über 3.000 Stück Baguette täglich produzieren, was wiederum ca. 3.500 Personen ernährt (100g p.P.). Parallel dazu werden wir damit auch Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze für Jugendlich dort schaffen. Mit meinem Partner Wolfgang Scheidl trage ich seit 2015 den Gedanken des Projekts Back Ma’s in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Unsere Vision: Brot ist ein Grundnahrungsmittel UND kann die Lebenssituation benachteiligter Menschen verbessern

Unsere Idee: Der Aufbau einer nachhaltigen, lokalen Wertschöpfungskette in deren Zentrum das Backen von Brot steht.

Unser Projekt und seine wichtigsten Bausteine:

• Brot backen angepasst an lokale Gegebenheiten  

• Minimale Energiekosten durch lokale, organische Brennstoffe

• Einfache Holzöfen ohne teuren Wartungsaufwand

• Hochwertiges Brot aus natürlichen Rohstoffen

• Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen

• Arbeitsplätze mit fairer Entlohnung

• Gewinne für Ausbildung von Kindern u.ä. Sozialprojekte

Das Arbeiten mit den motivierten Jugendlichen ist eine große Freude für uns alle. Die Fotos aus Geschäft und Backstube sprechen - denke ich - für sich.